Das Thema der diesjährigen Sonderausstellung ist "Open Source: Das Leben beginnt mit Vierzig".
The world today is completely unimaginable without the smartphones and tablets we carry in our pockets to interact with the digital world and do our day-to-day business. But how did we end up here? In my exhibition, I invite everyone to explore the sheer and vast landscape of pocketable computing devices we used to keep in our pockets before Apple and Google established a secure duopoly. You are going to experience different form factors of mobile devices, as well as the software they used to run. Everything on display will be available for interaction! Azer Abdullaev
Diese Ausstellung begleitet den Vortrag "Sound und Grafik auf Altair und IMSAI". Mit einem IMSAI 8080 werden die Anfänge von Grafik und Sound mittels unterschiedlicher Hardware wie einer Replik der Dazzler-Grafikkarte von Cromemco, einer HiRes-Grafikkarte von Vector Graphic und einer Spectrum-Karte von CompuPro, sowie mit einer Cromemco D+7A und einer ADS Noisemaker in einem typischen Setup der 1970er-Jahre gezeigt. Ansgar Kückes
Der SPACE AGE 4 besteht aus einer 6502-kompatiblen CPU aus etwa 240 TTL-Bausteinen und verschiedenen, ebenfalls aus niedrig integrierten Komponenten selbstgebauten Peripherie-Komponenten wie einer Video-Karte und einem Monitor mit einer Oszi-Röhre, verschiedenen A/D-Wandlern und einem primärgetakteten Schaltnetzteil. Der SPACE AGE 4 ist in der Zeit von 2024 bis 2026 als Projektarbeit mit Studierenden an der TU-Berlin mit Unterstützung der TIGRIS-Elektronik GmbH entstanden. Die Idee dahinter ist es, ein Rechnersystem zu entwerfen und zu bauen, bei dem man alles zu 100% versteht und bis auf die Transistor-Ebene durchschaut, also ohne vorgefertigte "Black-Boxes" zu verwenden. Henry Westphal
Gezeigt wird die Konfigurierbare Datenstation Robotron K8915 aus Zella-Mehlis in Thüringen. Diese 8-Bit-Maschine mit Z80- bzw. U880-Prozessor war recht vielseitig konfigurierbar und diente zum einen als CP/M-Rechner, aber auch mit minimalen Anpassungen als ladbares Terminal. Das Gerät wurde als Datenerfassungsterminal für betriebliche Daten eingesetzt und hängt normalerweise an einem Datensammelsystem als Zentraleinheit, welche aber nicht mehr vorhanden ist. Daher wird es in der Ausstellung im Gespann mit einem Notebook gezeigt, welches die nicht mehr vorhandene Zentraleinheit zu ersetzen versucht. Dirk Kahnert
Let's time travel to 1990 to the USSR. There are two exhibits here. In the 1980s, the USSR institutions and facilities started actively using computers for different purposes. There were different architectures, and PDP-11 clones were the popular ones. It was clear for Soviet engineers that they were behind the West. Later they could obtain sources of UNIX using Academnet and create a Soviet UNIX variant called DEMOS. It gave a boost to connecting computers using modems and UUCP – not only for academic, but for all purposes – to the network called RELCOM. In 1990, a historic call to Helsinki connected the Soviet Union to the Internet. We'll see what it looked like and can send emails to 1990! Unfortunately, the big Soviet machines are not available anymore – we have to use FPGA simulation. And, because of the necessity of education, many computers were created for home and educational use. One of the most popular computers was the BK-0010-01, a 16-bit computer with the same PDP-11 architecture – the "younger sister" of a bigger computer, sharing the architecture. Students learned programming languages and how to use computers in general, and thousands of games and other software were created for them just by people at home, while there was almost no official software. Eugene Bolshakoff
The BBC Microcomputers are a series of 8-bit computers from the early 1980s designed by Acorn Computers, built to meet the specifications of the British Broadcasting Corporation (BBC) for the BBC's Computer Literacy Project. The BBC Model B has a 6502 CPU and 32KB of RAM whilst the BBC Master has a 65C12 variant of the 6502 and 128KB of RAM. Both systems can display Teletext using the Acorn Teletext Adapter and then built in the Mullard SAA5050 Teletext character generator. Additional processing power and memory could be added via a coprocessor unit, options included a 65C02 CPU, Z80, Intel 80186, and ARM Evaluation System. Graham Hooley
Im Juli vergangenen Jahres ist Wolfgang Nake verstorben. Er hatte sich in den letzten Jahren intensiv der Restauration und dem Reenactment der frühen Atari-Arcadespiele verschrieben. Diese in TTL-Technik entwickelten Spiele, zu denen "Pong", "Breakout", "Space Race" und andere gehören, stellen eine technologische und historische Besonderheit in der Geschichte der elektronischen Spiele dar und sind im Prinzip die einzigen, die sich zurecht "Videospiele" nennen dürfen. Warum dies so ist, soll die Ausstellung vorführen. Wolfgang Nake zu Ehren und zur Erinnerung wird dort ein vollständig in TTL aufgebautes, spielbares "Pong" präsentiert. Dazu wird die von Wolfgang erarbeitete Dokumentation sowie eine Schaltkreis-Simulation vorgeführt, an der man die Signalwege durch die einzelnen Bauteilgruppen und ihre Funktion im Spiel nachvollziehen kann. Stefan Höltgen
Am Anfang war Software meist offen und diese offene Software war der Motor, um Computer für viele Menschen überhaupt erst interessant zu machen. Auch später war offene Software wie GNU und Linux und am Anfang auch Unix der Grund dafür, dass auch kleinere Projekte größere Systeme bereitstellen konnten, ohne das Rad neu erfinden zu müssen. Heutzutage sind viele Vintage-Computing-Systeme ohne offene Emulatoren und andere freie Tools kaum noch erfahrbar oder nutzbar zu machen. Vor 40 Jahren wurde von Richard Stallman die Free Software Foundation gegründet: Grund genug, um in der Sonderausstellung einen historischen und einen aktuellen Blick auf alle Aspekte von Open Source zu werfen.