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Ausstellungen

Hier geht es zur Sonderausstellung "Computer aus Deutschland".

Folgende Ausstellungen wurden bisher angemeldet:

Sinclair Microdrive – Emulation über USB

Das ZX Microdrive von Sinclair ist ein magnetischer Massenspeicher, der kleine Endlos-Bandkassetten als Speichermedium nutzt. Es kam 1983 zunächst als externes Laufwerk für den Heimcomputer ZX Spectrum auf den Markt. Der ein Jahr später erschienene Sinclair QL hatte zwei Microdrives intern verbaut. Bereits damals waren Microdrives nicht gerade für ihre hohe Zuverlässigkeit bekannt. Heute ist es umso schwieriger, mit einem Microdrive zu arbeiten. Insbesondere die Bandkassetten sind oftmals nicht mehr nutzbar. Dies motivierte den Bau eines Microdrive-Emulators, mittels dessen ein Spectrum oder QL per USB an einen PC angeschlossen werden kann, der dann als Array von acht Microdrives fungiert. Anders als bereits existierende "neuzeitliche" Massenspeicher-Lösungen für den Spectrum und QL geht es hierbei um eine völlig transparente und "historisch korrekte" Emulation des Microdrives: Bei Nutzung des Emulators soll kein Unterschied zur Nutzung echter Microdrives bestehen. Daher setzt die Emulation auf Hardware-Ebene am Microdrive-Interface an und verzichtet auf System Hooks auf dem Spectrum bzw. QL, wie sie bei anderen Lösungen eingesetzt werden. Alexander Vollschwitz


Entwicklung der Speichermedien für PC

Die Ausstellung zeigt eine Reihe von Datenträgern wie Festplatten, Disketten, Bänder und Speicherkarten, die im Bereich Personal Computer in den letzen 35 Jahren verwendet wurden, sowie deren Konstruktion. HDDLab Datenrettung


DEC World

Verschiedene Rechner der VAX- und Alpha-Familie mit VMS, teilweise im Cluster. Spielen auf DEC VAX/VMS. Terminalserver, etc. Weitere Informationen folgen. Marcus Dachsel


Papertape, Paperpunch und Terminal mit ASR33 an der MOS-PDP-8 Intersil Intercept Junior

Eine ASR33 wird zur Kommunikation mit dem Schulungsrechner Intersil Intercept Junior benutzt. Der Junior stellt eine MOS-PDP-8 dar und diente zusammen mit dem Handbuch zum Schnelleinstieg in die Programmierung der PDP-8. Dieser Einplatinencomputer ist batteriebetrieben und ermöglicht eine Eingabe von Code über ein kleines Tastenfeld. Durch das Laden eines Programmes vom Lochstreifen über die ASR33 kann eine interaktive Anwendung geladen und ausgeführt werden. Dabei werden einige Daten auf Papierstreifen gestanzt und können als Erinnerung von Besuchern mitgenommen werden. Volker Herrmann


Die Schickard'sche Rechenmaschine – Ein Nachbau zum Anfassen

Die 1623 von Wilhelm Schickard entworfene Rechnenmaschine kann mit gutem Recht als Urahn aller heute bekannten Rechner gelten. Die Ausstellung zeigt einen voll funktionsfähigen Nachbau, basierend auf der Rekonstruktion von Freytag-Löringhoff 1960 und neueren Erkenntnissen. Die Maschine arbeitet im Dezimalsystem und kann sehr anschaulich sechsstellige Zahlen multiplizieren und addieren. Die Konstruktion ist ein preiswerter Holz-Bausatz und zeichnet sich durch besondere Reparaturfreundlichkeit aus. Alle Teile können im nächsten FabLab aus handelsüblichem Sperrholz gelasert werden. Der Bausatz ist Open-Source-Hardware und wurde vollständig in Inkscape konstruiert. Der Zusammenbau kann live am Stand verfolgt werden. Jürgen Weigert


Sinclair Spectrum User Club (SUC)

Der Sinclair ZX Spectrum ist die britische Antwort auf den Commodore C64. 1982 in der 16kB-RAM-Version für günstige 125 britische Pfund bzw. in der 48kB-Version für 175 britische Pfund angeboten (der C64 kostete zeitgleich 399 britische Pfund), hat er sich als leistungsfähiger Heimcomputer mit Kassettentonband und Fernsehempfänger als einzige Anfangsperipherie schnell einen guten Namen gemacht. Seine Popularität verdankt er einem von Anfang an sehr reichhaltigen Softwareangebot und der Tatsache, dass er auf einem Zilog-Z80-Prozessor basierte, der u.a. im Ostblock sehr verbreitet war – u.a. in der DDR als Klon gebaut. Der Verzicht auf Spezialschaltkreise schränkte zwar die Sound- und Videomöglichkeiten etwas ein, ermöglichte aber den relativ einfachen Nachbau, weshalb es in vielen Ländern des Ostblocks Klone dieses kleinen Homecomputers gab. Dies hatte eine sehr aktive Programmierszene zur Folge, die bis heute scheinbar Unmögliches auf den angeschlossenen Bildschirm zaubert. Inzwischen gibt es eine Vielzahl auch moderner Interfaces und Ergänzungen, die von Speicherkarten-, Disketten- und Joystick- bis hin zu Netzwerkinterfaces reichen. In den vergangenen Jahren ist es nach vollständigem Reverse Engineering des Logikarrays (ULA) des ZX Spectrum gelungen, aus dem Z80-Prozessor und einer überschaubar kleinen Zahl von CMOS-Schaltkreisen einen 100% kompatiblen Klon, den Harlequin, zu entwickeln und weltweit mehrere hundert Mal nachzubauen, was die Attraktivität des Konzepts beweist. Aktuell läuft ein hoffentlich erfolgreiches Kickstarterprojekt, den sogenannten "ZX Spectrum Next" mit authentischem Gehäuse und perfektioniertem Innenleben (nicht emuliert) zu erschaffen. Die Backer haben immerhin 725.000 Euro investiert, um dieses Projekt zu ermöglichen! Eine z.T. von Computerclubs getragene Szene hält den kleinen Briten auch heute noch sehr lebendig. Die Aussteller gehören dem SUC (Spectrum User Club Stuttgart) an, der u.a. jährlich ein Usertreffen in der Lutherstadt Wittenberg organisiert. Norbert Opitz und Ingo Truppel


HPs Angriff auf die DEC PDP-11: Die letzten Computer der HP-1000-Reihe

Als Antwort auf die DEC PDP-11/23 brachte HP im Jahre 1982 die A-Serie ihrer HP-1000-Reihe auf den Markt, angefangen mit den "Lightning"-Prozessoren. Mark Twain schrieb: "Thunder is good, thunder is great, but it is lightning that does all the work." Der Donner sollte hier natürlich DECs PDP-11 sein. Gezeigt wird ein HP 1000 A900 mit seinem neuen "Magic"-Prozessor (3 MIPS), der 1982 als "the fastest real-time minicomputer in the world" galt. Gespielt werden kann an einem HP 1000 A400 (0,4 MIPS) von 1986, dem verbesserten Nachfolger des "Lightning"-Prozessors von 1982. Wolfgang Wilkers


Sonderausstellung "Computer aus Deutschland"

Leibniz, Zuse, Nixdorf und andere – von Deutschland aus wurde die Geschichte der Rechnertechnik mitgeschrieben. Als Ort der Forschung und Entwicklung, als wichtiger Markt und als Herstellungsort spielten sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR eine bedeutende Rolle. Wir nehmen das fünfzigjährige Jubiläum der Firma Robotron zum Anlass für eine Sonderausstellung zu Computern aus Deutschland. Dazu laden wir Aussteller*innen ein, (funktionsfähige) historische Computer zu präsentieren, die einen Deutschlandbezug haben, ganz gleich ob sie von einer deutschen Computerfirma stammen, ob sie in Deutschland entworfen oder in Deutschland gebaut wurden.

Gepard – Ein früher deutscher 68000-Rechner für den Nerd

Wenn der Nerd von Welt 1982 eine Computerfirma gründet, dann ist das Produkt der Wahl natürlich ein Motorola-68000-basierter, modularer Computer, der schneller ist und weniger kostet als ein monolithischer, nicht erweiterbarer Apple Macintosh. Das Betriebssystem wird selbst in Modula-2 geschrieben mithilfe des eigens entwickelten Modula-2-Compilers, der natürlich auch mitgeliefert wird. Als Firmenname wird der Gepard gewählt. Computer dieser Firma steuern später so coole Sachen wie experimentelle universitäre Ionentriebwerke. Fritz Hohl


25 Jahre KC-Club-Treffen

Seit nunmehr 25 Jahren treffen sich Freunde und Fans des KC 85 aus der DDR. Mittlerweile hat sich das jährliche Treffen zu einem Mekka für alle erdenkliche DDR-Rechentechnik entwickelt. Gezeigt werden Entwicklungen aus 25 Jahren Clubtreffen, vom GIDE-Festplatten-Interface für Z80-Systeme, 4MB RAM-, SCANNER-, USB-/Netzwerk- oder Soundmodul bis hin zur neuentwickelten D008 Floppy Disk Basis, dem inoffiziellen Nachfolger der mittlerweile rar gewordenen D004 Floppy Disk Basis. Die Ausstellung zeigt ein komplettes KC-85/4-System mit einem BWG 1.0 als Monitor und einem K6418 Stiftplotter. Steffen Gruhn


Linien, Punkte, Kreise – Das grafische Terminal Robotron K8917

Das grafische Terminal Robotron K8917 wird in seiner Arbeitsweise vorgestellt. Mit einem per serieller Schnittstelle verbundenen Notebook wird die Zentraleinheit für das Terminal simuliert. Es kann die Darstellung verschiedener geometrischer Elemente auf dem Gerät demonstriert werden. Dirk Kahnert


Deutschlands Massencomputer: Von der Mittleren Datentechnik bis zur Dezentralen Datenverarbeitung

Von den 1960er-Jahren bis in die 1980er-Jahre hinein war die große Zeit vieler deutscher Computerfirmen und so mancher deutscher Massencomputer. Angefangen mit der Mittleren Datentechnik waren diese Computer vor allem häufig in Büros und Verwaltungen zu finden. Es werden Computer aus verschiedenen Epochen und deren Einsatz gezeigt – u.a. eine CTM-9016-Anlage von ComputerTechnik Müller aus der Mitte der 1980er-Jahre. Rainer Siebert


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Seite zuletzt geändert am 2019-06-21