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Vorträge und Workshops

Die Vorträge und Workshops finden im Bildungsraum, am Ende der Netze-Ausstellung, im Mittelfoyer und in der Lötecke statt. Wie ihr dahinkommt, findet ihr im Raumplan.

Samstag, 13. Oktober
UhrzeitVorträge im BildungsraumWorkshops im Mittelfoyer
10:00 - 10:30Eröffnungsveranstaltung
Eva Kudrass, Dr. Stefan Höltgen
10:30 - 11:30
11:30 - 13:00
13:00 - 14:00Mittagspause
14:00 - 15:30

15:30 - 17:00
17:00 - 18:30
18:30 - 20:00
UhrzeitWeitere Workshops
nach BedarfLötworkshop Pentabugs
Abteilung-für-Redundanz-Abteilung e.V.
Ort: Lötecke


Sonntag, 14. Oktober
UhrzeitVorträge im BildungsraumVorträge in der Netze-AusstellungWorkshops im Mittelfoyer
10:00 - 11:30
Kurztagung "Computer-Demos"
11:30 - 13:00
13:00 - 14:00Mittagspause
14:00 - 15:30
Kurztagung "Computer-Demos"
15:30 - 17:00
17:00 - 17:30Abschlussveranstaltung
Eva Kudrass, Anke Stüber
UhrzeitWeitere Workshops
nach BedarfLötworkshop Pentabugs
Abteilung-für-Redundanz-Abteilung e.V.
Ort: Lötecke

Das Steckschwein – Ein 65c02-Homebrew-Computer

Traue keinem Computer, den du nicht selbst gebaut hast. Wir stellen unser Steckschwein vor und erzählen vom Warum und Wie. Thomas Woinke, Marko Lauke


Der zähe Weg zur Cray-2 – Wenn Dinosaurier anfangen, auszusterben

Ab 1976 beginnt Seymour Cray bei Cray Research mit der Entwicklung der Cray-2. Die Maschine sollte zehnmal schneller sein als der Vorgänger, was aus verschiedenen Gründen nicht gelang. Vom Nachfolgemodell Cray-3 wurde sogar nur ein Exemplar verkauft, das nur halb funktionierte und deshalb nie bezahlt wurde. Der Vortrag ist der vierte Teil der Vortragsreihe zu Leben und Werk von Seymour Cray und konzentriert sich auf die Herausforderungen bei der Entwicklung des Supercomputers Cray-2, einer der letzten seiner Art. Wolfgang Stief


James Bond und der Computer – Techniken zum Ausspähen von historischen Computersystemen und Gegenmaßnahmen

Hintergründe zur Ausstellung "HP 9845 TEMPEST Edition", weitere Informationen folgen. Ansgar Kückes


Apple I – Der erste Apple

Hintergründe zur Ausstellung "Apple I – Der erste Apple": Geschichte, Bedeutung und Technik des Apple I. Highlights aus dem Nachbauprojekt. Weitere Informationen folgen. Albert Dommer, Ansgar Kückes


Mobile Agents and the Programming Language Telescript

Mobile (software) agents was a networking software interaction paradigm that excited many people in the latter half of the 1990s. Mobile agents are "software robots" that are able to travel with all of their state from computer to computer and interact with local resources like data and services. The mobile agents model was envisioned by a startup company called "General Magic" that developed a hardware architecture and an operating system for mobile devices and licensed these things to companies like Motorola, Sony, and Philips. The programming language to enable these mobile agents was called Telescript. Because of the unique interaction paradigm, Telescript offered some features not found in programming languages before and afterwards. This presentation wants to introduce the mobile agents paradigm and some of the features of the Telescript language. Fritz "cyberfritz" Hohl


Running your own mainframe on Linux (for fun and profit)

Yes, this talk is about running your own mainframe on your own hardware. Mainframes are old, yes, but they are still very much alive. New hardware is still being developed and there are a lot of fresh jobs in this area too. A lot of mainframes run COBOL workloads. COBOL is far from a dead language. It processes an estimated 85% of all business transactions, and 5 billion lines of new COBOL code are written every year. In this session the speaker will help you take your first steps towards running your own mainframe. If you like then after this session you can continue to build your knowledge of mainframe systems using the links provided during the talk. Come on in and learn the basics of a completely different computer system! And it will take you less than an hour to do that! Jeroen Baten


Im Dialog mit dem Terminal – Das Robotron K8912

Im Vortrag geht es um die Vorstellung des Dialog-Terminals Robotron K8912. "Der Forscher ist im Dialog mit dem Terminal, um es zum Kommunizieren zu bringen. Der Nutzer ist im Dialog mit dem Terminal, um das Programm im Rechner zu bedienen." Es werden der Einsatzzweck, die Architektur und der konstruktive Aufbau des Gerätes, sowie die übergreifende Systemarchitektur dargestellt. Desweiteren wird erläutert, in welchen Schritten die Restauration und Inbetriebnahme vor sich ging. Hierzu gehören die Erforschung der Arbeitsweise des Gerätes selbst, die Art und Weise, wie es kommuniziert, sowie die Herausarbeitung einer Vorstellung über die ehemalige Betriebsumgebung. Schlussendlich wird die Herangehensweise beschrieben, wie – in Ermangelung des originalen Zentralsystems – eine möglichst authentische Betriebsumgebung für dieses Terminal hergestellt werden kann. Dirk Kahnert


Singing Mainframes – An Unofficial History of the Dawn of Computer Music

The beginnings of computer music are nowadays largely forgotten and shrouded in mystery. Today it may seem as if the early musical experiments on mainframes were rare, isolated incidents. This talk aims to challenge that notion, and to shed some light on the not-so-uncommon musical activities of computer enthusiasts in the years 1949–1965. utz


Der Computer auf Achse – 30 Jahre Evolution im Mobilfunk und der mobilen Datenkommunikation

Ende der 1980er-Jahre wurde nach zähem Ringen beschlossen, einen einheitlichen Mobilfunkstandard in Europa einzuführen, der bis heute in Verwendung ist: GSM. 1992 gestartet, löste GSM schnell viele unterschiedliche und zueinander inkompatible Systeme ab und brachte so Europa und dann die Welt näher zusammen. Zunächst als Sprachnetz entwickelt, kamen bald darauf Erweiterungen für die Datenkommunikation hinzu. 10 Jahre später mit UMTS und nochmals fast eine Dekade darauf mit LTE und heute mit 5G wandelten sich die Mobilfunknetze jedoch zu Datennetzen, in denen Sprache nur noch einer von vielen Diensten ist. Dieser Vortrag soll die Anfänge und den Wandel der Technik und der Endgeräte in den letzten 30 Jahren aufzeigen und Geschichten und Anekdoten von Menschen und Firmen erzählen, die diese Entwicklung vorangetrieben haben. Martin Sauter


Newton – Entwicklung und Technik des ersten PDA

1987 begann Apple die Entwicklung einer neuen Geräteklasse, die sie Personal Digital Assistant tauften. Der Newton sollte neben dem Macintosh ein neues Geschäftsfeld für Apple eröffnen. John Scully sah hingegen seine Gelegenheit, sich einen Namen als Visionär zu machen. Es begann eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, die 10 Jahre später durch Steve Jobs' Einstellung des Projekts sein jähes Ende fand. Jörg Gudehus


Die GUIs von Research UNIX und Plan 9

Die erste GUI für UNIX stammt aus den Bell Labs und wurde dort zusammen mit dem graphischen Blit-Terminal entwickelt. Als sich das UNIX-Team der Entwicklung des Nachfolgers Plan 9 zuwand, wurde diese GUI neu implementiert, aber im wesentlichen übernommen. Im Vortrag werden verschiedene Versionen dieses Entwicklungsstrangs sowohl erklärt als natürlich auch demonstriert. Angelo Papenhoff


Googlen in den 1950er-Jahren

An Lochkarten kennt heute jeder, wenn überhaupt, nur die Hollerithkarte als textuelles Medium mit 80 Zeichen und für Großrechner. Die Technik, Löcher in ein Stück Papier zu stanzen, wurde aber nicht nur da (und für Orgeln) verwendet, sondern auch in mehreren verschiedenen manuellen Informationswiedergewinnungssystemen. Ganz ohne Computer konnten so Daten selektiert werden. Dabei waren auch, je nach System, komplexe Anfragen, die weit über UND und ODER hinausgingen, möglich: Vielleicht und Grösstenteils zum Beispiel. Gezeigt wird eine kurze Einführung in Grundprinzipien der drei wichtigsten Systemtypen. Hans Franke


Abschlussveranstaltung

Rückblick über das VCFB 2018. Verleihung des Besucherpreises für die beliebtesten Ausstellungen mit Verlosung eines Preises unter den Teilnehmern der Abstimmung. Eva Kudrass, Anke Stüber


Lötworkshop Pentabugs

Auf dem VCFB können Kinder und Jugendliche ab ca. 7 Jahren das Löten an einem kleinen Bastelprojekt lernen. Gebastelt werden Pentabugs, kleine Käfer-Roboter, die blinken, piepsen und sich fortbewegen können. Abteilung-für-Redundanz-Abteilung e.V.


Bristlebots – Baue deinen eigenen Zahnbürstenroboter

Denkst du auch, dass Zahnbürsten nicht nur zum Zähneputzen da sind? Gemeinsam bauen wir kleine, flitzende Roboter. Sie bewegen sich durch Vibration und können immer wieder neu aufgeladen werden. Den kleinen Bot kannst du nach eigenen Vorstellungen gestalten. Bitte bring eine Zahnbürste zum Workshop mit. Keine besonderen Kenntnisse erforderlich, Alter ab 6 Jahren, offenes Angebot (Drop-in), Dauer 20 bis 30 Minuten. Deutsches Technikmuseum Berlin


Ozobot: Malend programmieren

Wir programmieren mal anderes: Unsere Mini-Roboter können mit Stiften und Farbcodes spielerisch programmiert werden. Wir malen Rennstrecken für die Roboter und lassen sie zum Wettlauf gegeneinander antreten. Keine besonderen Kenntnisse erforderlich, Alter ab 5 Jahren, offenes Angebot (Drop-in), Dauer 20 bis 30 Minuten. Junge Tüftler


CryptoParty von der Enigma bis PGP

Bei einer CryptoParty kommen Menschen zusammen und lernen voneinander, wie sie ihre digitale Privatsphäre in Zeiten von allgegenwärtiger kommerzieller Datensammelei und staatlicher Überwachung schützen können. Dabei braucht ihr keinerlei Vorkenntnisse, alle Fragen sind bei einer CryptoParty mehr als willkommen! Nach ein paar Stunden haben alle etwas gelernt und können mit neuen Ideen und einem Gefühl von Empowerment in ihren Alltag zurückkehren. Beim VCFB wird das Konzept der CryptoParty um die historische Verschlüsselung erweitert: Aus der Sammlung des Technikmuseums werden legendäre Kryptogeräte wie Enigma, Nema und Kryha erläutert. CryptoParty Berlin, Deutsches Technikmuseum Berlin


Quo vadis Fachgruppe Informatikgeschichte?

Die Fachgruppe "Informatik- und Computergeschichte" widmet sich den historischen Aspekten von Informatik und Gesellschaft. Neben der Geschichte von Maschinen, Software und Netzen steht die Geschichte ihrer Nutzung und der Anwendungen von Informatik und Informationstechnologien im Fokus der Arbeit. Die Arbeit in der Fachgruppe dient dem Austausch und der Vernetzung unterschiedlichster Akteure aus Universitäten, Museen, Archiven und Sammlungen. Die Fachgruppe besteht seit den 1990er-Jahren und hat sich 2016 neu konstituiert. Bei diesem Treffen blicken wir auf die Arbeit der letzten zwei Jahre zurück und planen neue Themen und Formate. Auch (Noch-)Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen! Fachgruppe Informatik- und Computergeschichte der Gesellschaft für Informatik